Christiane Sohn https://christiane-sohn.de Text & Kommunikation Mon, 31 May 2021 21:35:14 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.8.1 Push up your content – 3 x 3 Tipps für leichter lesbare Texte https://christiane-sohn.de/leichter-lesbare-texte/ https://christiane-sohn.de/leichter-lesbare-texte/#respond Thu, 11 Mar 2021 21:29:39 +0000 https://christiane-sohn.de/?p=23948


Push up your content – 3 x 3 Tipps für leichter lesbare Texte


Bei manchen Texten quält man sich durch und mit jedem einzelnen Wort. Kennst du das?
Andere fließen so dahin. Ein Wort führt zum anderen, leitet über zum nächsten, man gleitet und fliegt und will gar nicht aufhören zu lesen. Wie gelingt das? Was machen manche Texte so viel leichter lesbar als andere?


Finde DEINE Worte

Finde die Worte und Sätze und Schreibweise, die zu deinem Unternehmen und zu dir passen. Die man gerne und leicht liest. Die Spaß machen beim Lesen. Und bei denen jeder sofort weiß: Ja, das hat xyz geschrieben.

Der eigene Stil. Der eigene Stil ist sehr wichtig. Was habe ich hier gerade gemacht? Ich habe „Der eigene Stil“ wiederholt und damit eine Betonung gesetzt. Das ist meine Art. Und da gibt es noch ein paar schreibhandwerkliche Dinge, die du wissen oder lernen darfst, mit denen du deine Leser fluffig fließend durch deine Texte geleitest. Damit sie begeistert deinen Gedanken folgen und vor allem: buchen oder kaufen. Zack! Wie werden Texte nun leichter lesbar?

Tipp 1: Spring rein ins Geschehen



Du hast nur drei Sekunden, um deine Leser für dein Thema zu gewinnen. Oder vielmehr, das Thema aufzugreifen, das deine Leser beschäftigt.

Wenn du erst lang und breit ausholst, eine ausufernde Einleitung schreibst oder wie lang es dein Unternehmen schon gibt und was ihr alles schon Tolles geleistet habt, dann springt dein Leser aus dem Text raus, bevor er überhaupt drin ist.

Besser ist: Um was geht es bei dir? Was beschäftigt deinen Leser, welches Problem hat er und wie kannst du ihm helfen? Zack! Sag es.

Spring rein ins Geschehen. Ohne Umschweife. Dann klappt’s auch mit dem Weiterlesen.

Tipp 2: Sei aktiv


Passiv ist laaangweilig. Es erzeugt Distanz zum Leser. Er ist nicht „mittendrin im Geschehen.“

Vermeide daher „werden“.

Verwende lieber Aktiv statt Passiv, das erzeugt Nähe.

Beispiel: „Der Hund wird von Tom gestreichelt.“  = Passiv.
Hier steht das Geschehen bzw. das Ergebnis der Handlung im Vordergrund.

Versus: „Tom streichelt den Hund.“ = Aktiv. Du tust etwas. Unmittelbar.

Lies mal deine Sätze und Texte genau durch. Am besten laut. Du wirst erstaunt sein, wo sich diese „werden“ und „wurden“ so eingeschlichen haben. Und dann raus damit.

Tipp 3: Direkt ist besser


Jedes Mal, wenn ich irgendwo lese, „ich möchte mich bedanken“, möchte ich demjenigen entgegenrufen, na, dann tu es doch! Bedanke dich. Punkt.

Ok, ich habe auch „möchte“ verwendet. 😉 Aber nur, weil ich es eben nicht kann. Es demjenigen entgegenrufen, wenn ich es lese.

Bedanken kann ich mich hingegen schon. Also: Tu es. Raus mit „möchte“, „könnte“, „würde“, diesen meist nur er vorbehaltlichen Bescheidenheit verwendeten Hilfsverben.

Schreib direkter.  „Ich bedanke mich“.

Du willst deine Leser besonders im Onlinemarketing nah kommen. Ja, nicht soo nah 😉 Aber nah. Du willst eine Verbindung. Dann bau sie. Schreib direkter.

Tipp 4: Aktive Verben


Vermeide ausdrucksschwache Verben wie gehen, ausführen, erfolgen.

Was fühlst du, wenn du dieses Verb liest? Siehst du etwas vor deinen Augen?

Vor dir schlurft ein langer Lulatsch, mit Beinen bis unter die Achseln. Blitzartig sprintet ein rot gekleideter Bote an ihm vorbei. Gemächlich oder rasant?

👉 Verwende starke, aktive Verben, die unsere Sinne ansprechen wie schlendern, schlurfen, sprinten.

Welche fallen dir noch ein?

Tipp 5: Vergleiche!


Was ist 120 x 90 Meter groß?

Zahlen sind abstrakt. Unser Gehirn arbeitet lieber mit Bildern.

Hol diese in den Köpfen deiner Leser hervor.

Also vergleiche.

Schreibe: „So groß wie ein Fußballfeld.“  Selbst Nicht-Fußballfans können sich vorstellen, wie viele Menschen oder Elefanten oder Bälle auf ein Fußballfeld passen.

Ziemlich viele, ne?

Tipp 6: Details, bitte …


Ja, wir wollen natürlich gerne alles ganz genau wissen. 😉

Je exakter wir eine Szene beschreiben, umso bildhafter erlebt es unser Kopf. Wir assoziieren. Mit selbst erlebten Momenten, inklusive Geruch, Geschmack, Geräuschen.

Wenn ein Hund auf mich zu läuft, also auf mich, die ich jetzt nicht sooo groß bin, was glaubst du: Wie ist es, wenn ein kugelrunder kleiner Mops auf mich zu wackelt oder … eine Dogge, der ich von Auge zu Auge ins Auge blicken kann?

Schreibe also konkret. Komm vom Großen ins Kleine. Schreibe Mops anstatt Hund.

Tipp 7: Hol mal Luft


„Am 2. Juli 19xy verfassten und beschlossen die Bürgermeister von D-Dorf, E-Berg und F-Hausen im Landratsamt auf Vorschlag von Landrat xyz eine Vereinbarung, derzufolge die gemeindliche Gebietsreform nicht nach den Plänen des Innenministeriums stattfinden solle, das von künftigen Gemeindegrößen nicht unter 5.000 Einwohnern von Verwaltungsgemeinschaften ausgehe, wobei Gemeinden unter 1.000 Einwohnern überhaupt keine Überlebens-Chance haben sollten.“

Bitte??? Blickst du noch durch? Ich nicht mehr.

Mal ehrlich? Hast du auch so lange Sätze in deinen Texten? Prüf das mal. Und dann lies dir diesen langen Satz einmal laut vor. Langsam. Wie oft musst du Luft holen? 😉 Und dann: Teil ihn bitte in mehrere Sätze auf.

Merksatz: „Hauptsachen in Hauptsätze. Nebensachen in Nebensätze.“

Spiel ruhig mit verschiedenen Satzlängen. Aber: Mach immer JEDEN EINZELNEN Satz VERSTÄNDLICH.

Tipp 8: Komponiere


Spiele mit unterschiedlichen Satzlängen. Komponiere. Kürzere Sätze hintereinander wirken anders als lange Sätze hintereinander.

Vermeide ganz lange, verschachtelt Sätze. Variiere. Aber schreibe sie immer leicht für jeden verständlich.

Tipp 9: Mach es einfach


Leicht gesagt.

„Sie müssen den S0-Hub nur terminieren, wenn er letztes Gerät am Eingangs-S0-Bus ist.“

Alles klar? 😉 Ok, in diesem Fall sind es wohl Fachleute, die einen ISDN-Basisanschluss einrichten.

Fremdwörter aneinander zu reihen, ist jedoch kein Zeichen von Kompetenz. Im Gegenteil. Es grenzt aus. Du willst nur eine ganz bestimmte Zielgruppe erreichen? Dann wirst du um Fachbegriffe nicht herumkommen. Klar.

Schreibe Fachliches und Komplexes dennoch leicht verständlich. Schreibe es so, dass es im Grunde auch (d)ein Kind verstehen könnte. Das ist kompetent.

Du willst noch mehr wissen? Und lernen, wie man leicht lesbare Texte schreibt? Dann komm in meinen Text-Workshop Leicht lesbare Texte.

Du möchtest deine Texte mit mir gemeinsam überarbeiten?
Gerne!

]]> https://christiane-sohn.de/leichter-lesbare-texte/feed/ 0 Mein Weg zum „Schreiberling“ und warum Schreiben mich so glücklich macht https://christiane-sohn.de/mein-weg-zum-schreiberling-und-warum-schreiben-mich-so-gluecklich-macht/ Tue, 02 Jul 2019 10:06:02 +0000 https://christiane-sohn.de/?p=22820
Sandra, mein Weg zum Schreiben

Schreiben – Liebe und Leidenschaft

Versinken. Die Finger fliegen über die Tastatur, Gedanken folgend. Wort um Wort. Satz um Satz. Text um Text. Wenn du schreibst, verfliegt die Zeit, du bekommst ganz viel nicht mit. Alles um dich herum ist unscharf. Nur dein Text und deine Worte sind wichtig. Kennst du das auch? Schreiben ist Leidenschaft. Schreiben ist Liebe. Schreiben ist Sucht. Und gleichzeitig das Gegenteil. Nährend. Anregend. Mäßigend.

Schreiben verändert. Schreiben befreit.

In dieser Rubrik schreiben Menschen, die gerne schreiben. Sie erzählen, warum sie gerne mit Worten spielen und was das Schreiben mit ihnen macht. Denn Schreiben verändert. Jeden. Du spielst mit dem Gedanken, selbst zu schreiben? Oder dein Texttalent weiter zu verfeinern? Lies die folgenden Beiträge, lass dich inspirieren und geh deinen eigenen Schreiberling-Weg. Dafür ist diese Rubrik gedacht. Menschen Mut zu machen, einfach loszuschreiben. Ob für sich selbst oder im Business.


Berühren und beflügeln

Ich freue mich sehr, dass Sandra Mayer von Frauenpunk hier als Erstes davon erzählt, welch bedeutende Rolle das Schreiben in ihrem Leben eingenommen hat. Bereits in jungen Jahren und bis heute. Lass dich von ihrer Geschichte berühren. Und vielleicht beflügelt es dich, dein eigenes Schreiben weiterzuentwickeln.

Sandra Mayer: Mein Weg zum Schreiberling

… und warum Schreiben mich so glücklich macht

Gleich zu Beginn möchte, nein muss, ich mich bei Christiane bedanken, dass sie mich dazu eingeladen hat, meine Gedanken zu meinem „Schreiberling-Dasein“ in einem Artikel festzuhalten. Ich darf mich also heute auf meine Schreibleidenschaft konzentrieren. Wie ich dazu gekommen bin, was mich dabei bewegt und bis heute (mehr denn je) fesselt! Ein Beitrag, bei dem ich mit Leib und Seele dabei bin. Warum? Weil ich der festen Überzeugung bin, das Schreiben ein Leben verändern kann.

Dazu muss ich jedoch ein paar Jahre zurückgehen:
Ich war eines dieser Mädchen die sich, sobald sie den ersten Aufsatz schreiben konnten, ein Tagebuch mit Siegel und Schloss wünschte. Genutzt habe ich dieses Büchlein, um all meine kleinen und großen Träume hineinzupacken.

Je älter ich wurde, umso mehr „Material“ hatte ich zum Schreiben. Geheimnisse, Wünsche und Sehnsüchte schrieb ich akribisch in meine Bücher. Diese Seiten wurden zu geduldigen Zuhörern.

Im Erwachsenenalter schüttete ich all meine Ängste meine Schmerzen, Säcke voll Traurigkeit, Enttäuschungen und Zweifel hinein. Dabei merkte ich sehr schnell, welch positive Auswirkung das Schreiben auf mein Seelenheil hatte.

Ich war die, die nicht redete, aber ständig schrieb

Es gab Phasen in meinem Leben, wo ich am liebsten nur geschrieben hätte, bis mir die Tinte ausging. Dann verstrichen aber wieder Monate, in denen ich mit Mühe gerade mal ein paar Zeilen platzierte. Der eigentliche Schwerpunkt meines Schreibens begann vor ungefähr fünf Jahre. Genau da, als sich mein Leben in einer Umbruchstimmung befand. Ich verlor alles, was mir lieb und wichtig war … es jagte mich eine Krankheit um die andere und ich verlor die Sinnhaftigkeit in meinem Leben. Die meiste Zeit verbrachte ich in Kliniken und war da bekannt unter: Das ist die Frau, die kaum spricht … aber immer schreibt.

Verbal konnte ich mich kaum und sehr schlecht ausdrücken. Meine Gefühle wollten einfach nicht über meine Lippen. Mein Innerstes sich nicht erklären! Es war kein guter Ausgangspunkt, um wieder gesund zu werden.

In der Zeit stapelten sich viele Hefte, aus denen bald schöne Schreibbücher wurden. Ich begann, darauf Wert zu legen, wohin und womit ich meine Gedanken schrieb. Ich zelebrierte mein Schreiben. 😀 Schreiben wurde zur Therapieform für mich. Ich durfte es nutzen, um später meine Worte wiederzufinden. Es gelang mir dadurch, meine Gefühle wieder erklären zu können und meine Wünsche zu äußern.

Was sich gut anfühlt, sollten wir behalten

Diese Intensität am Schreiben wollen, können, dürfen, hab ich mir behalten. Es hat sich dadurch eine Menge ins Positive bewegt. Damals wusste ich noch nicht, dass mir bald ein anderer wunderbarer „Schreiberling“, vor die Füße stolperte. <3 Ein Mensch, der mich und meinen Wunsch, aktiver zu schreiben, unterstützen würde. #dankbarbin

Ich werde oft gefragt, warum Tagebuch zu führen so positive Auswirkungen haben kann. Nun, für mich war es als Kind und als Erwachsener ein Überlebensding. Aber auch sonst bedeutet Schreiben für mich

  • das Festhalten von Erinnerungen und Erlebnissen,
  • die Integration von Gefühlen und Einstellungen,
  • eine emotionale Entlastung schwieriger Situationen,
  • ebenso eine beabsichtigte Selbstkritik zu führen,
  • UND ein Buch, das darauf wartet, beschrieben zu werden, ist der geduldigste und verschwiegendste Freund, den ich kenne. 🙂

Schreiben ist für mich eine wunderbare emotionale Entlastung. Wenn ich schöne, aber auch weniger schöne Momente zu Papier bringen darf. Ich er- und durchlebe alles nochmal. Ich darf daraus lernen und betrachte nicht nur die „losen“ Enden!

Meine Inhalte haben sich verändert

Heute schreibe ich keine „Blümchen-Träume“ mehr in meine Bücher. Wäre ja auch etwas eigenartig. Ich gehe realistisch und ehrlich mit mir ins Gefecht. Meine Bücher werden zu Orten der positiven Selbstkritik. Täglich wird mein Innerstes aufgeräumt, denn Schreiben ist heilsam. Das kann übrigens richtig süchtig machen.:-)

Ich kann behaupten, dass das Schreiben von damals bis heute mich zu dem gemacht hat, was ich jetzt bin. Das Schreiben hat mir dabei geholfen, Veränderungen anzunehmen. Ins Tun zu kommen. Mich weiterzuentwickeln und aktuell in meinem Blog Menschen, bevorzugt Frauen, abzuholen. Eine Leserin schrieb mir mal: „Du verteilst an uns immer so kleine Vitamin-Bomben.“ Das Schönste, was man als „Schreiberling“ hören darf. 🙂

Eine Zeitreise in der Gegenwart

Ein wenig altmodisch bin ich ja geblieben. Was mein Mann, als alter Hase im Online-Marketing, oft belächelt. Ich brauche nach wie vor viele Schreibbücher, nicht nur mein MacBook! Ich mag den Geruch der neuen Bücher. Das Füllen der Tinte und das Spitzen meiner Stifte. Ich blättere wahnsinnig gerne in meinen alten „Schriften“ und kann dabei die Zeit vergessen. Über vieles muss ich schmunzeln. Bei manchen Zeilen muss ich immer noch tief Luft holen und so manches überblättere ich einfach. Es ist eine fantastische Zeitreise, auf die man sich begeben kann!

Schreiben hilft beim Denken. Das Schreiben ist für jeden Menschen der Freude an der Sprache und am schriftlichen Ausdruck hat. Alles ist erlaubt, nichts ist falsch. Man wird dabei gezwungen, intensiver nachzudenken. Es hilft uns Gefühle bewusster wahrzunehmen. Und letztendlich ist es ein beglückendes Gefühl, durch das Schreiben die eigene Kreativität und Schaffenskraft zu erleben. <3 Ich könnte endlos viele Gründe aufzählen. 😀

Was mache ich heute?

Heute habe ich die Möglichkeit gefunden, auch öffentlich schreiben zu dürfen. Es war ein Herz-Ding von mir, bei dem mich meine zweite Hälfte sehr gepusht hat. Ich befülle seit drei Jahren meinen Blog FrauenPunk. Speziell für Frauen. Weiterhin schreibe ich für Magazine und bin dabei, auch meinen Mann zu unterstützen, wenn es um Texte für seine Kunden geht.

Die Feinheiten und Wortfindungen und dabei authentisch zu sein, darf ich immer noch lernen. Wobei mir die wundervollste Lektorin, die ich bis jetzt hatte, geholfen hat. Christiane hat einen fantastischen Online-Kurs „Finde Deine Worte“ geboren. Ein Kurs, der auch eine nicht so alte „Häsin“ wie mich, sehr viel weitergebracht hat! Ich lese und sehe anders, somit schreibe ich auch anders. Danke, dass ich dabei sein durfte!

Was sind meine Pläne?

Ich habe bis jetzt zwei kleine E-Books geschrieben und mir einen Herzwunsch erfüllt. Mein erstes kleines Buch. Gefüllt mit Auszügen meiner Gedankengänge von früher und heute. Das nächste Projekt soll ein richtiges Buch werden. Titel und Inhalte stehen schon fest … jetzt geht es nur noch ums GO!

Um endlich ein Ende zu finden:

Ich liebe Schreiben. Für mich privat auf Papier, aber auch online. Schreiben kann etwas Magisches sein und mir hat es ein neues Leben und neue Türen geöffnet. Es ist ein Herzensanliegen, das ich weitergeben muss. Fang an, es zu tun … schreibe drauf los und denke nicht weiter darüber nach. Das ist der Einstieg.

Hinter jeder Tür versteckt sich eine Geschichte. Hast Du ein Ziel für Deine Hauptfigur, wird sich die Tür öffnen und Deine Geschichte kann beginnen.

Bettina Brömme

Ich freue mich, wenn ich Dich mit diesem Beitrag erreicht habe, Dir den richtigen „Schubser“ geben konnte, um loszuschreiben. Deine Veränderung wartet auf Dich. 😀

Eine fantastische Zeit und viele bunte Stifte,
Sandra Mayer

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]]> Ist die Webseite gesund, freut sich der Kunde. https://christiane-sohn.de/whi-tool-karl-kratz/ https://christiane-sohn.de/whi-tool-karl-kratz/#respond Fri, 15 Sep 2017 22:40:30 +0000 https://christiane-sohn.de/?p=20895
Webseiten vorher-nachher

Hatschi! Erkältet? – Ist die Webseite gesund, freut sich der Kunde.

Interview mit Karl Kratz über das „Website Health Index Tool“
Nimm dir Zeit zum Lesen. Du investierst etwa 4 Minuten.

Plötzlich ist die Sichtbarkeit Deiner Webseite im Nebel verschwunden. Es interessieren sich täglich nur noch ein paar Leser für Dein Angebot. Deine Kunden kaufen massiv weniger. Buttons werden übersehen, Links nicht mehr angeklickt. Der Horror! Du sitzt mit großen, ungläubigen Augen vor dem Bildschirm. Das darf doch nicht wahr sein! Und wieder geht die Suche los. Wer ist diesmal der Auslöser? Was funktioniert wo nicht mehr richtig? Und warum?

Diverse, unterschiedliche Analyse-Tools werden jetzt involviert. Traffic messen, Fehler suchen, Inhalte bewerten. Für jeden Bereich gibt es etwas. Alles will geprüft sein. Jedes Tool funktioniert anders, jedes hat seine Besonderheiten. All das zusammenzubringen kostet Zeit. Und Nerven. Gemeinsam mit Heiko Schuck und Justine hat Karl Kratz ein Tool entwickelt, das sich von den bisherigen deutlich unterscheidet. In welcher Form? Welche Rolle kann das WHI-Werkzeug für Texter spielen? Welche Möglichkeiten ergeben sich, kontinuierlich erstklassige Texte zu schreiben? Dazu habe ich Karl befragt.

Was genau ist das WHI-Tool und was macht es so besonders?
Was unterscheidet es von anderen ähnlichen Diagnosetools?

Karl Kratz, Avatar - Interview WHI Tool

Karl Kratz

„WHI“ ist die Kurzform des Begriffs „Website Health Index“: ein Indikator, der dem Online-Marketing-Verantwortlichen eine präzise Information gibt, „wie es seiner Website insgesamt geht und was sich gerade verändert hat“.

Mit konventionellen Werkzeugen lässt sich zum Beispiel feststellen, wie viele und welche Fehler auf einer Website gemacht wurden. Andere messen Traffic und Konversionen. Weitere Instrumente bewerten Inhalte und wiederum andere Tools vergleichen Suchmaschinen-Rankings.

Wir sind der Meinung, dass alle diese Dinge zusammengehören. So setzt sich der Website Health Index aus einer Vielzahl von Faktoren zusammen, die insgesamt einen sofortigen Überblick über das (doch recht komplexe) Gesamtsystem geben.

Und dann sind wir noch einen Schritt weiter gegangen, genauer gesagt: eine Dimension. Mit vielen konventionellen Werkzeugen können Menschen ein 1:1-Abbild ihrer Website erfassen und Analysen durchführen. Wir haben zu dieser Funktion noch die Dimension „Zeit“ hinzugefügt.

Ab jetzt kann jeder Online-Marketing-Verantwortliche auf einen Blick analysieren:

  • Wann gab es eine Veränderung?
  • Was hat sich verändert?
  • Weshalb?
  • Welche Maßnahmen müssen jetzt ergriffen werden?

Mit dem WHI-Werkzeug wird aus der Aktivität „Ich analysiere mal die Website“ ein dauerhafter Prozess erzeugt und für die tägliche Arbeit visualisiert. Einige Personen testen das WHI-Tool bereits und haben sich in dieser kurzen Phase schon „etliche Manntage an unsinnigem Reporting“ (O-Ton) eingespart.

WHI prüft: Deine eigene, individuelle digitale Welt

Ein Punkt, dessen Ausführung hier im Detail zu tief gehen würde, ist dennoch erwähnenswert: Im Gegensatz zu konventionellen Analysewerkzeugen können die Nutzer im WHI ihre eigene Welt abbilden. Beispiel: Nicht in jedem Webprojekt enden URLs mit einem „/“ (trailing slash), sondern mit einer Datei-Endung oder mit etwas anderem. Viele Werkzeuge bemängeln das als Fehler. Wir sind der Meinung: Jedes Unternehmen, jede Website ist einzigartig. Und diese Einzigartigkeit sollte man in einem Analyse-Tool auch abbilden können. Und die Veränderung zum Status Quo messbar machen. Deshalb kann im WHI-Werkzeug jeder einzelne Parameter und Faktor ganz individuell auf die Bedürfnisse der Website und des Unternehmens angepasst werden.

Und noch etwas für Automations-Freunde: Im WHI-Tool lassen sich für jeden zu überwachenden Parameter Schwellwerte einstellen. Wird ein Wert unter- oder überschritten, sendet das Tool automatisch eine Information an das zugehörige Team oder die verantwortliche Person. Gehen die Rankings in den Keller? Das SEO-Team wird angeschrieben. Verändert sich der Termgewichtungs-Korpus massiv? Dann erhalten die Texter eine Nachricht. Sind die Ladezeiten plötzlich extrem schnell? Dann knallen bei den Entwicklern und den Infrastruktur-Jungs die Korken. 🙂

Welche Rolle spielt der WHI für die Qualitätssicherung von Texten?

Karl Kratz, Avatar - Interview WHI Tool

Karl Kratz

Allein der Unterpunkt „digitale Inhalte“ bei der Berechnung des Website Health Index umfasst über 30 Faktoren: von der (hoffentlich leichten!) Lesbarkeit über die Termgewichtung bis hin zur Prüfung auf JSON-LD/schema.org-Auszeichnungen, Gültigkeit von Link-Zielen, Bildunterschriften und vieles mehr. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass sich das WWW kontinuierlich verändert, gibt das jedem Texter ein wertvolles Werkzeug zur Überwachung seiner „Babys“ an die Hand.

Einsicht in das WHI Tool

Wo finde ich das WHI-Tool?

Karl Kratz, Avatar - Interview WHI Tool

Karl Kratz

Das Website Health Index Werkzeug ist Bestandteil von karlsCORE public und fügt sich dort harmonisch in die bereits existierende Werkzeug-Landschaft ein:

  • Werkzeug zur Erstellung geiler Inhalte
  • Fragen-Tool
  • Suchbegriff-Finder
  • Werkzeug zur Bestimmung der Einzigartigkeit von Texten
  • Keyword-Monitoring
  • und viele mehr

Für wen ist das Tool gedacht? Wer kann es verwenden?“

Karl Kratz, Avatar - Interview WHI Tool

Karl Kratz

Das WHI-Werkzeug ist in erster Linie für alle Personen, die für den Betrieb und Erfolg einer Website verantwortlich sind. Das sind unter anderem:

Online-Marketing-Verantwortliche: Sie erhalten den direkten Gesamtüberblick auf die Website-Performance im technischen, prozessualen und ggf. wirtschaftlichen Sinn. Gleichzeitig lassen sich mit dem Instrument intensive Wettbewerber-Analysen und Asset-Monitoring betreiben.

Suchmaschinen-Optimierer:Für SEOs ist das Tool eine kleine „eierlegende Wollmilchsau“ für die Fehler-Analyse, Ranking-Monitoring, Inhalts-Monitoring, Verlinkungs-Analyse und vieles mehr.

Texter:>In Kombination mit der Wettbewerbs-Analyse, Termgewichtungs-Analyse und dem Ranking-Monitoring können Texter ihre wertvolle Arbeitszeit ganz gezielt dort einsetzen, wo es genau jetzt am sinnvollsten ist.

DevOps:Welche Seiten sind in der Performance unterdurchschnittlich, seit wann und weshalb? Was kann man ändern, um die Werte zu verbessern?

außerdem für Konversions-Optimierer, SEA-Experten, Social Media Verantwortliche, Designer, Analysten, Marketing-Experten, usw.: wie gesagt, für jeden, der am Betrieb, der Verbesserung und am Erfolg der Website beteiligt ist.

Ist das WHI-Tool sehr technisch oder können auch technisch nicht so Versierte sich zurechtfinden?

Karl Kratz, Avatar - Interview WHI Tool

Karl Kratz

Das ist eine sehr schöne Frage: Ich habe leider keine Differenzierungsmöglichkeit zwischen „ein bisschen technisch“ und „gar nicht so technisch“. 😏

Für die Einrichtung und Konfiguration hilft etwas technisches Verständnis auf jeden Fall – auch wenn wir uns viel Mühe geben, jedes Detail verständlich zu erklären. In unseren Tests mit unterschiedlichen Personen kamen selbst technische Laien mit den wichtigsten Einstellungen zurecht. Und sobald das Monitoring für eine Website eingerichtet ist, ist der Rest schon fast ein Kinderspiel.

Inwiefern ist es auch für Texter interessant? Welche neuen Möglichkeiten bietet das WHI-Werkzeug, Texte kontinuierlich zu optimieren?

Karl Kratz, Avatar - Interview WHI Tool

Karl Kratz

Für Texter ergibt sich – mit ein wenig Kreativität – ein ganz neues Spielfeld und schöne Chancen, deutlich enger mit ihren Auftraggebern und anderen Abteilungen zusammen zu arbeiten.
Zunächst im Rahmen der Qualitätskontrolle: Mit dem WHI-Werkzeug behalten Texter die eigenen „digitalen Assets“ immer genau im Blick und können unmittelbar und übersichtlich zum Beispiel feststellen:

  • Erfüllen alle Texte ihre Rahmenkriterien (zum Beispiel einfache Lesbarkeit, Termgewichtung, Gültigkeit von Verlinkungen, usw.)?
  • Welche Texte tragen in welchem Maße zur Wertschöpfung im Unternehmen bei (zum Beispiel bei der Zuordnung zu Traffic oder Konversionen)?
  • Welche Texte sind im Suchmaschinen-Ranking in Ordnung, bei welchen muss nachgebessert werden?
  • Wie haben sich andere Parameter (zum Beispiel Traffic oder Konversionen) verändert, seit der Text überarbeitet wurde?

Wer seine eigenen digitalen Inhalte dann in Relation zu Wettbewerber-Inhalten setzt, bekommt ein wertvolles Produktivitäts-Werkzeug an die Hand:

  • In welchen Abständen ändern bzw. verbessern Mitbewerber ihre Inhalte? Was passiert, wenn ich progressiver bin?/li>
  • Wie verlagern sich Mitbewerber-Rankings, wenn Inhalte überarbeitet wurden? Wie kann ich meine Inhalte modifizieren, um gegenzusteuern?
  • Welche Tipps kann ich meinen Auftraggebern mitgeben, damit ihre Investition in meine Texte möglichst werthaltig wird?

Das WHI-Werkzeug gibt Textern eine Möglichkeit vom stumpfen „ich schreibe einen Text und dann den nächsten“-Modus in einen „Content-As-A-Service“-Modus umzuschalten: Exzellente Inhalte werden kontinuierlich verbessert, zweitbeste Inhalte fokussiert und intensiviert. Gleichzeitig erhalten Auftraggeber ein Gefühl für die Wertschöpfung guter Inhalte im Unternehmen und sind eher bereit, mehr für digitale Inhalte zu investieren.

Vielen Dank für Deine Antworten.

☞ Du willst das WHI-Tool und die weiteren Werkzeuge kennenlernen? Hier erhältst Du mehr Informationen zu karlsCORE public: https://www.online-marketing.net/karlscore-public/

☞ Du willst Deine verführerischen Webseiten-Texte kontinuierlich verbessern? Schreib mir und ich helfe Dir gern:
https://christiane-sohn.de/kontakt/

☞ Du bist wissbegierig und neugierig und willst immer wieder Neues für Dein Onlinemarketing lernen und aktuelle Impulse für Deine Arbeit erhalten? Besuch ein Onlinethinketing.

Wie ich mein erstes Onlinethinketing erlebt habe, liest Du hier: https://christiane-sohn.de/blog/onlinethinketing/

Karl Kratz, Avatar - Interview WHI Tool

Karl Kratz

Feines Online Marketing. Nur das. Sagt Karl. Seit mehr als 20 Jahren analysiert, überdenkt, durchdenkt er Konstrukte, Ideen, sucht und findet andere Wege, begeistert mit immer wieder neuen Impulsen als Speaker in Konferenzen und Seminaren (Onlinethinketing, karlsCORE, karlsCORE public). Für karlsCORE-Teilnehmer bietet er in einem geschlossenen Bereich wettbewerbsfreie Online-Marketing-Ressourcen von Tools, ebooks, Workbooks bis hin zu Systemen und Methoden für Unternehmen.

]]> https://christiane-sohn.de/whi-tool-karl-kratz/feed/ 0 Onlinethinketing – darf ich mal? https://christiane-sohn.de/onlinethinketing/ https://christiane-sohn.de/onlinethinketing/#comments Mon, 25 Apr 2016 23:11:34 +0000 http://christiane-sohn.de/?p=1337
Onlinethinketing
Von links nach rechts: André Morys, Nicolas Sacotte, Felix Beilharz, Karl Kratz – Foto: karlsCORE

Das erste Mal …. oder darf ich dir mal auf deinen Bauch sehen?

Onlinethinketing März 2016 – Interview mit Karl Kratz, André Morys, Felix Beilharz und Nicolas Sacotte

Bücher sind Geschmackssache. Filme auch. Ebenso Musik. In anderen Bereichen ist es ähnlich. Ich habe mir im letzten Jahr einige Webinare angesehen und Online-Kurse getestet, bei denen viele ein Schema F vorschlagen, was man tun muss, um ein Produkt – egal ob Dienstleistung oder Ware – online besser zu vermarkten. „7 Tipps für die ultimative Überschrift, damit Dein Blog-Artikel auch gelesen wird.“ So oder ähnlich. Wenn ich das Wörtchen „muss“ lese oder höre, stellen sich bei mir die Nackenhaare auf. Natürlich, für manche sind solche Ratschläge richtig, sie hangeln sich an diesen entlang und entwickeln vielleicht auch etwas eigenes. Vielleicht. Oft ist es dann halt kopiert. Und als solches auch eindeutig erkennbar. Mich nervt so etwas, ich will keine Kopie.

Als angenehm anders kam mir karlsCORE public in die Quere. Inzwischen arbeite ich damit seit gut einem halben Jahr. Täglich. Um meine Texte zu analysieren, bevor ich sie an meine Kunden weitergebe, um gute Inhalte zu erstellen, um auf Keywörter, Fragen und Begriffe zu suchen, um WDF*IDF zu beachten, und und und. Um mein eigenes Marketing zu verbessern und voranzutreiben. In den ersten Wochen habe ich das geballte Wissen, das Karl Kratz mit Heiko Schuck dort in Ebooks, Mediabooks, Videos und Tools zur Verfügung stellt, mit Neugierde aufgesogen und ausprobiert. Und umgesetzt. In MEINEM Tempo, wie es mein Tagesgeschäft zulässt. Kein Muss. KarlsCORE public ist eine vielfältige, sympathisch zurückhaltende Möglichkeit für Einzelkämpfer, Freiberufliche, Selbstständige und Unternehmen, das eigene Online-Marketing zu überdenken und neu anzugehen.

Von Katzen, Hasen und der Frage: Ist ein T-Shirt wirklich ein T-Shirt?

Wenn Online-Marketing für dich nicht gleichzusetzen ist mit tibetanischer Kampfkunst und du fähig zu strategischem Denken und Implementieren des Gelernten in eigene Systeme bist, wirst du den relativ breit aufgestellten Seminarinhalt verstehen, auch wenn du nicht programmieren kannst. Bei meinem Onlinethinketing waren SEOs, Online-Marketer, Unternehmer, Agenturchefs und -mitarbeiter und Berater, auch für Konzerne, dabei.

Onlinethinketing. Premiere. Gelungen?

Anders als bei den vorangegangen Onlinehinketing hatte Karl Kratz diesmal noch drei weitere Referenten an seiner Seite – Felix Beilharz, Nicolas Sacotte und André Morys.

Grundlagenarbeit, Übungen, Gruppenarbeit gibt es beim Onlinethinketing nicht. Dafür „Druckbetankung“, Frontalvorträge, Verzicht auf Handy- und Laptopnutzung. Oh Gott?!….. Von wegen! So konzentriert habe ich selten 50 Menschen in einem Raum erlebt. Von der ersten bis zu letzten Minute. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Einige meinten sogar, ein paar Pausen weniger wären recht gewesen. Das empfand ich jetzt nicht so. 😀 Die Unterteilung in Vortrags-Blöcke von 40-60 Minuten, unterbrochen durch kurze Pausen, in denen man sein Hirn lüften, seine Konzentration mit Kaffee wieder auffrischen und erste Gespräche mit anderen Teilnehmern anknüpfen konnte, waren genau richtig.

Vier Referenten, vier Themenblöcke: Digitale Findbarkeit, Online-Marketing-Strategien, Konversion-Optimierung, Social Media

Jede Menge Gedankenanstöße und Anregungen. Im Grunde macht es im Minutentakt Klick im Hirn und das, wovon die vier in ihren Vorträgen erzählen, lässt sich sofort in den eigenen Bereich übertragen. Faszinierend. Es sind Impulse, die jeder für sich nutzen und implementieren kann, ohne dass sie kategorisch wirken.

Wer konkrete Handlungsaufforderungen und „Du musst das so und so machen, um das und das zu erreichen“ erwartet, ist im Onlinethinketing falsch. Hier gibt es keine Tipps für die besten Social Media Posts, keine „10 goldenen Regeln zur Suchmaschinen-optimierung“, keine konkreten Handlungsanweisen zur Webseiten-Verbesserung. Ein Katzenbild, das gab es. Und Hasen. Und jede Menge erstaunte, sich erhellende und doch sehr nachdenkliche Gesichter.

Eiskalter Waschlappen und Heiratsantrag

„Man, was habe ich die letzten Jahre an Zeit verschwendet“, schüttelt mein Nachbar links den Kopf. Mir geht es ähnlich. Was habe ich in meine neue Webseite investiert, an Zeit, Herzblut und Geld und habe – nach einigen Monaten karlsCORE und dem Onlinethinketing – inzwischen manches ganz gelöscht, anderes wird ständig überarbeitet, sehr vieles muss noch verbessert und erneuert werden.

Wie abhängig bist du wirklich von Google? Hast du dich schon einmal mit alternativen Suchsystemen befasst? Kennst du die Ereignisse, die den Bedarf erzeugen, für das dein Angebot die Lösung ist? „Wir optimieren keine  Websites. Wir optimieren Nutzer-Entscheidungen“, knallt uns André Morys in liebevoll-witziger Weise vor den Kopf. Da wird einem mitunter ein eiskalter Waschlappen ins Gesicht geklatscht.

Humorvoll geht es hier zu. Und locker. Meine Sorge, ich würde nichts verstehen und mich mit niemanden unterhalten können, verpufft nach kürzester Zeit in Schall und Rauch. Kurzweilig erläutert Nicolas Sacotte, warum es sinnvoll ist, in die Diversifikation der digitalen Findbarkeit zu investieren. Wie pfiffig und witzig auch trockene Inhalte mittels Video via Social Media einschlagen zeigt Felix Beilharz und bringt uns nahe, warum es wichtig ist, verschiedene Social Media und andere Kanäle intensiv miteinander zu verknüpfen. „Ist ein T-Shirt wirklich nur ein T-Shirt?“, fragt Karl Kratz und verführt dazu, sich auf eine umfassende Betrachtung eines Objektes einzulassen. Herzen schmelzen dahin, wenn er in die Knie geht und fragt: „Mogst mi heirade?“

Locker und doch völlig konzentriert ist die Atmosphäre, sind die Teilnehmer. Ich bin dankbar für die kurzen Momente zum Durchschnaufen zwischen den Vorträgen, in denen ich mich angeregt mit anderen Teilnehmern über das eben gehörte austausche. Warum hatte ich Bedenken, ich wäre hier der Außenseiter und würde nichts verstehen?

Kurzes Innehalten bot auch der Einbau der Resonanzkarte. Am Ende eines Seminars ist man vollgepropft mit Informationen, weiß manchmal nicht mehr, was ganz am Anfang vermittelt wurde. Dank dieser Resonanzkarte, die thematische Fragen zu jedem Vortragsblock beinhaltet und über das eigene Produkt, das eigene Vorgehen nachdenken lässt, hat jeder Teilnehmer am Ende seine individuelle To-do-Liste und kann zurück im Büro sofort mit der Umsetzung beginnen.

Ist das Onlinethinketing etwas für dich?

Wenn Online-Marketing für dich nicht gleichzusetzen ist mit tibetanischer Kampfkunst und du fähig zu strategischem Denken und Implementieren des Gelernten in eigene Systeme bist, wirst du den relativ breit aufgestellten Seminarinhalt verstehen, auch wenn du nicht programmieren kannst. Bei meinem Onlinethinketing waren SEOs, Online-Marketer, Unternehmer, Agenturchefs und -mitarbeiter und Berater, auch für Konzerne, dabei.

Blickwinkel

Mitunter hilft es, den Blickwinkel zu ändern.

Blickwinkel ändern

Ja. Einiges. Vieles ist angestoßen. Vieles probiere ich aus, manches ist bereits modifiziert. So finden die Leser meiner Webseite jetzt konkrete Handlungsaufforderungen. Vor allem aber habe ich meine Denkweise bzgl Marketing und digitaler Findbarkeit erneuert.

Klar geworden ist mir, dass man seine eigenen Ressourcen bewusst einsetzen sollte. Das bedeutet auch, sich selbst nicht anzulügen, sondern sich zu verdeutlichen, dass man als Freiberufler, als Selbstständiger nicht alles alleine schaffen kann und muss. Delegieren, Bereiche ausgliedern, Aufgaben abgeben, Ressourcen schaffen, einen Programmierer an deiner Seite haben, der die besprochenen Inhalte umsetzt.

Und ich habe erkannt, dass Online-Marketer sehr nette, lustige und interessante Menschen sind. Es hat Spaß gemacht.

Tipp: Unbedingt den Abendteil des Onlinethinketing mitmachen und nicht sofort nach dem Seminar abdüsen. In leger-lockerer Atmosphäre lernt man hier neue, interessante Menschen kennen.

Vier Referenten – ein Onlinethinketing. Premiere. Gelungen? Absolut.

Mein erstes Mal. Auch gelungen. Ich komme gerne wieder und empfehle das Onlinethinketing zu besuchen, wenn du online etwas vermarktest – ob Dienstleistung oder Produkte.

In der Regel werden die Teilnehmer befragt, wie sie ein Seminar empfunden haben, ob und was sie gelernt haben und was sie verbessern würden. Ich wollte genau das einmal von den Onlinethinketing-Referenten wissen.

Kurz gefragt: Karl Kratz, Felix Beilharz und Nicolas Sacotte über das Onlinethinketing im März 2016

Karl Kratz Onlinethinketing

1. Karl Kratz

Weshalb hast du diesen Themen-Aspekt für Deinen Onlinethinketing-Vortrag aufgegriffen?

Karl: Das Onlinethinketing Seminar liefert den Teilnehmern einen Blick in die vier großen Teilbereiche der Strategie, digitaler Findbarkeit, Konversions-Optimierung und digitaler Inhalte. Damit ist schon sehr viel abgedeckt. Die Themenbereiche wurden für dieses Seminar nach den persönlichen Spezialgebieten der Sprecher aufgeteilt: Nicolas Sacotte (SEO/SEA) und Felix Beilharz (Social) für digitale Findbarkeit, André Morys für das Thema Conversion-Optimierung und meine Wenigkeit für den Part Strategie und digitale Inhalte.

Was war für dich das Highlight der beiden Seminartage?

Karl: Jedes Seminar bringt so seine eigenen Highlights mit sich, grundsätzlich sind das vor allem die Teilnehmer, die sich zum Beispiel durch besondere Fragestellungen einbringen. Ein Highlight war auf jeden Fall die Besetzung mit vielen so fortgeschrittenen Teilnehmern aus zahlreichen sehr bekannten Unternehmen.

Was würdest du im Nachhinein anders machen?

Karl: Das „anders machen“ im Sinn von „Optimieren“ findet bereits seit dem allerersten Onlinethinketing Seminar vor vielen Jahren systematisch statt: Nach jedem Seminar werden die Resonanz-Karten und das Feedback der Teilnehmer akribisch ausgewertet. Auf dieser Basis werden Inhalte verbessert, entfernt oder neue hinzugefügt. Dazu kommt immer eine Nachbesprechung mit den am Seminar Beteiligten: Hotel-Ansprechpartner, Fotograf, Zulieferer, weitere Sprecher. Unterm Strich soll das Seminar für Teilnehmer ein „Synapsenbrand“ sein. Dafür legen wir gerne unsere Aufmerksamkeit auf die vielen kleinen und großen Details, die ein geiles Seminar ausmachen.

Dieses Jahr war Premiere: Warum hast du dich dafür entschieden, das Onlinethinketing gemeinsam mit drei weiteren Referenten durchzuführen?

Karl: Ich habe das Onlinethinketing Seminar in den letzten Jahren immer in Personalunion durchgeführt. 2016 habe ich mich ja ganz bewusst aus sämtlichen Konferenzen ausgeklinkt, um mit dem Seminar neue Formate zu testen. Ein weiteres Format wird beispielsweise 16 sehr spannende SprecherInnen umfassen. Und jeder von ihnen bringt sein BESTES Online-Marketing-Konzept in 15 Minuten auf den Punkt. Also eine ganz andere Marschrichtung.

Wird es von der neuen Fassung mit vier Referenten eine Wiederholung geben?

Karl: Ob es das letzte Onlinethinketing Seminar in dieser Form nochmal gibt, kann ich heute noch nicht sagen – vielleicht wird es ja komplett anders.



Über Karl Kratz:

Online Marketing. Sonst nichts. Sagt Karl über sich selbst. Seit mehr als 20 Jahren durchdenkt er Strukturen, übertritt Grenzen, vermittelt neue Impulse als Speaker in Konferenzen und innerhalb der eigenen Seminare (Onlinethinketing, karlsCORE, karlsCORE public). Mit karlsCORE hat er ein geschlossenes Angebot an wettbewerbsfreien Online-Marketing-Ressourcen – Tools, Systemen, Methoden, Informationen, Seminaren und Support – für Unternehmen geschaffen.

2. Felix Beilharz

Weshalb hast du exakt diesen Themen-Aspekt für Deinen Vortrag gewählt?

Felix: Wir haben die Bereiche so aufgeteilt, dass jeder zu seinem Kernthema spricht und gleichzeitig die Themen genommen, die den Teilnehmern den größtmöglichen Nutzen bringen. Ich habe mich dann innerhalb meines Themas für Punkte entschieden, über die nicht an jeder Ecke gesprochen wird – Impulse, die es nicht in jedem Blog nachzulesen gibt und mit denen jeder etwas anfangen kann. Und wie das Feedback zeigt, kam das auch so an.

Was war dein Highlight des Onlinethinketing in Berlin?

Felix: Ich höre immer wieder gern Karl zu. Seine Art, Dinge anders zu denken als der Mainstream, ist faszinierend und inspirierend. Aber auch bei Nico und André konnte ich einiges Neues mitnehmen, einfach toll. Ein spezielles Highlight kann ich aber nicht nennen. Dafür stand ich selbst an den beiden Tagen zu sehr unter Strom. Das ganze Seminar empfand ich als Highlight. Es war eine der besten Veranstaltungen, an denen ich bisher beteiligt war.

Gibt es etwas, was du gern anders gemacht hättest?

Felix: Jeder Teilnehmer hat ja mein Buch „Social Media Marketing im B2B“ erhalten. Oder sollte. Ich hätte die Bücher noch frühzeitiger bestellen sollen. Sie kamen erst am Ende des ersten Tages an, sodass die Teilnehmer des ersten Seminartages sie nicht vor Ort erhielten. Ich habe im Nachhinein 50 Bücher einzeln an die Teilnehmer verschickt. Da hätte ich mehr Vorlaufzeit einplanen müssen. Und ich habe zu viel Inhalt in meine 80 Minuten, die mir zur Verfügung standen, gepackt. Die Zeit wurde knapp, ich musste mich beeilen. Ich wollte so viel wie möglich an Mehrwert bieten. Das kam bei fast allen auch super an, aber ein paar Teilnehmer hab ich damit sicher überfordert. Also in Kürze: Bessere Planung beim nächsten Mal, in allen Aspekten.



Über Felix Beilharz:

Der Diplom-Wirtschaftsjurist lehrt Online-Marketing und Social Media an der Universität zu Köln, der Technischen Hochschule Köln sowie der Hochschule Würzburg-Schweinfurt. Bekannt ist er auch durch seine Seo-Seminare. Felix Beilharz trainiert seit 2001 Unternehmen, Behörden Organisationen und wird europaweit als Speaker gebucht. Neben der Tätigkeit als Speaker, Trainer, Autor und Berater veranstaltet er Social Media Konferenzen wie die „hashtag.business“, die erste Konferenz speziell für Twitter- und Instagram-Marketing.

3. Nicolas Sacotte

Wieso hast du das Thema digitale Findbarkeit für Deinen Vortrag gewählt?

Nicolas: Ich habe das Thema digitale Findbarkeit aufgegriffen, weil es ein sehr weitläufiger Bereich ist, der aktuell einen rasanten Wandel erfährt. „Findbarkeit“ wird von den meisten Unternehmen immer zunächst nur mit „Google“ in Verbindung gebracht, alternative Suchsysteme finden dabei wenig bis gar keine Beachtung. Das ist schade, denn dort kann großes Potential liegen, mit dessen Bergung sich Unternehmen gleichzeitig auch viel unabhängiger von Google machen können.

Gab es ein Highlight für dich beim Onlinethinketing?

Nicolas: Mein Highlight waren die Teilnehmer, die sehr intensive Aufmerksamkeit gezeigt haben und zu allen Themen konstruktives Feedback liefern konnten. Das ist für uns Referenten sehr wichtig. Und klar, die vielen neuen Kontakte und die guten Gespräche in den Pausen und beim Essen sind selbstredend auch immer eines der Highlights solcher Events.

Was würdest du heute mit dem Wissen nach dem Seminar anders machen?

Nicolas: Wir würden im Nachhinein schon einiges anders machen. Wir haben das in der Nacharbeit innerhalb des Referententeams bereits angesprochen. Angefangen von technischen Verbesserungen bis hin zu inhaltlichen und grundsätzlich organisatorischen Dingen haben wir einiges erarbeitet, was zumindest Diskussionsbedarf hat. Was dann konkret umgesetzt wird, ist aktuell noch nicht spruchreif. Dazu muss das Feedback in den Resonanzbögen noch detailliert ausgewertet werden, um bei den Optimierungsansätzen auch die Sicht der Teilnehmer zu berücksichtigen.



Über Nicolas Sacotte:

Der Diplom-Betriebswirt hat sich bereits im Studium auf das Online-Marketing fokussiert. Er ist Chef der Content Marketing Agentur contentking.de und von Dynapso . Neben der Agenturtätigkeit als Schwerpunkt betreibt er zudem noch infografiken.com in Kooperation mit den Kollegen von das-hinterland.de, sowie ein Content Marketing Format Namens quizcms.com. Darüberhinaus ist er Dozent für eBusiness an der FH Weingarten

André Morys

4. André Morys

Weshalb hast du genau diesen Themen-Aspekt für Deinen Vortrag aufgegriffen?

André: Ich habe das Gefühl, es gibt einfach zu viel Halbwissen und zu wenig Erfahrung im Bereich Conversion Optimierung. Mein Ziel war, in der minimalen Zeit einen maximalen Überblick zu geben – und das möglichst praxisnah.

Was war DEIN absolutes Highlight?

André: Ehrlich gesagt war mein Highlight der Konsens von uns vier Referenten in vielen Aspekten. In vielen Details haben wir das gleiche gesagt, selbst wenn nicht jedes Detail vorher abgestimmt war. Karl spricht über Aufmerksamkeit, Nicolas über Relevanz und Felix zeigt konsumpsychologische Aspekte. Das war alles sehr „Hand-in-Hand“. 🙂

Was würdest du im Nachhinein anders machen?

André: Ich würde versuchen, trotz der knappen Zeit für noch mehr Interaktion zu sorgen und ich würde unsere Folien rein layouttechnisch stärker angleichen damit sich die Zuhörer bei aller kognitiver Belastung nicht auch noch darauf einstellen müssen.



Über André Morys:

Der Vorstand der Web Arts AG  ist Autor des Buches „Conversion Optimierung“. Artikel, Interviews und Beiträge von André Morys sind bislang bei t3n, AdZine, iBusiness.de, webselling, Website Boosting, InternetWorld und vielen weiteren Magazinen erschienen. Er ist Dozent an der Fachhochschule Würzburg und hält Vorträge auf nationalen und internationalen Kongressen zu den Themen E-Commerce, Optimierungsstrategien und Conversion Optimierung. Jährlich organisiert und veranstaltet er  das ConversionSUMMIT und ConversionCAMP,  Fachkonferenz zum Thema Marketing-Optimierung.

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]]> https://christiane-sohn.de/onlinethinketing/feed/ 7 Füllwörter – oder warum schmecken Texte manchmal schal? https://christiane-sohn.de/fuellwoerter/ https://christiane-sohn.de/fuellwoerter/#comments Mon, 25 Apr 2016 19:29:29 +0000 http://christiane-sohn.de/?p=1189
Füllwörter – oder warum schmecken Texte manchmal schal?

Füllwörter – oder warum schmecken Texte manchmal schal?

Kurz und knapp

Füllwörter sind nicht Deine Freunde. Sie

  • machen Texte schwerer verständlich,
  • verlängern einen Text und damit auch das Lesen,
  • stehlen die Aufmerksamkeit deines Lesers,
  • sind unnötig.

Verwende Füllwörter sparsam und bewusst, damit dein Text

  • leichter lesbar wird,
  • präziser wird,
  • frischer wirkt,
  • schneller zu lesen ist,
  • leichter verständlich ist.

Jedes Gericht hat seine ganz eigene Note. Dafür sorgen Zutaten, Gewürze und die Art der Zubereitung. Ob ich etwas dämpfe oder brate ist ebenso für den Geschmack entscheidend wie die Verwendung von Salz, Pfeffer, Kräutern. Hast Du es erlebt, dass ein Gericht zu viel gewürzt war? Nicht versalzen oder zu pfeffrig. Nein. Zu viele verschiedene Kräuter wurden verwendet, die sich gegenseitig überlagert und den Geschmack der Grundzutaten überdeckt haben. Wie hat es Dir gemundet?

So sind Füllwörter. Sie machen aus einem leckeren Gericht ein schwer verdauliches Essen.

Wie aus einem Füllhorn ergießen sie sich mitunter über einen Text. Inhaltlich sind viele dieser Wörter überflüssig, aber sie werden gerne zur Verbesserung des Sprachrhythmus in einen Artikel eingefügt. Füllwörter strecken einen Text. Ja. Sie verwässern ihn aber auch. Manche geben dem Text eine gewisse Note. Andere machen es dem Leser schwer, den Text zu lesen. Und zu verstehen. Sie überdecken die Grundsubstanzen, wenn zu viele davon eingesetzt werden.

Wer oder was sind Füllwörter und wie verwende ich sie?

Füllwörter, auch Bläh- Un-, Flickwörter oder Modalpartikel genannt, gehören zur Klasse der Partikel. Wie erkennst Du sie? Ich füge Dir am Ende dieses Artikels eine Füllwörter-Liste an.

Füllwörter lassen sich daran erkennen, dass sie

  • nicht gebeugt, also nicht dekliniert und nicht konjugiert werden können (z.B. klein – kleiner),
  • nicht verneint werden können,
  • nicht mit „nicht“, „und“ und „oder“ verknüpft werden,
  • den Inhalt, die Aussage des Satzes nicht beeinflussen.

Wenn wir reden, verwenden wir Blähwörter wie „äh“, „öh“, „hm“. Sie unterbrechen den Redefluss, schinden Zeit. Auch in geschriebenen Texten stören Unwörter. Diese zeigen sich im Artikel, in der Beschreibung, offline wie online, jedoch seltener als seltsam anmutende Laute.

Füllwörter sind Deine Feinde

Sie stören. Warum? Sie schleichen sich ein. Drängen sich dazwischen. Sie verlängern das Lesen eines Textes, stehlen Deine Aufmerksamkeit, machen den Text schwerer verständlich.

Du merkst: Füllwörter sind nicht Deine Freunde. Nein. Im Übermaß sind sie Deine Feinde. Du solltest sie sparsam einsetzen. Wenn Deine Grundzutaten nicht passen, machen es diese Unwörter nicht besser. Lenken sie vom Inhalt, von der Aussage ab? Nein. Sie lenken jedoch vom konzentrierten Lesen ab.

Warum auf Flickwörter verzichten?

Modalpartikel verlängern einen Text und das Lesen. Sie machen Texte schwerer verständlich, komplexer und reduzieren die Aufmerksamkeit. Teste, wie Dein Text beim Flesch-Index und der Wiener Sachtext-Formel abschneidet. Wie gut ist die Lesbarkeit? Lass ihn einmal mit Füllwörtern prüfen und einmal ohne. Siehe und staune. Ein schwer verständlicher Artikel wird online rasch weggeklickt. Wenn er leichter verständlich geschrieben ist, wird der Text bis zum Ende gelesen. Er wirkt frischer, ist präziser und schneller zu erfassen.

Wer sollte Füllwörter meiden?

Jeder, der einen Text schreibt. Kurze wie lange. Online und offline. Auch kurze Texte können vor unnötigen Wörtern strotzen. Das gilt von Produktbeschreibungen, über Anreiß-Texte für Verlinkungen, Snippets, Flyertexte, Pressetexte bis hin zu langen Beschreibungen und Artikeln. Schreibe Deinen Artikel frisch weg runter, wie die Buchstaben aus dem Kopf über die Finger und die Tastatur aufs Blatt bzw. ins Dokument fließen. Schreibe drauf los und achte nicht auf überflüssige Wörter. Aber prüfe anschließend den Text und eliminiere die kleinen Wort-Biester, die nicht bewusst gesetzt sind. Oder nutze ein Tool, dass Deinen Text analysiert und Füllwörter aufzeigt.

Diese Hilfen findest Du zum Beispiel

Füllwörter von A-Z

(Hinweis: Es sind viele Wörter in dieser Liste. Nicht alle sind immer zu verteufeln. Es ist eine Übersicht über mögliche Störer, die einem beim Schreiben selbst oft nicht auffallen.)

Füllwörter A-Z

Beispiel für einen Text mit und ohne Füllwörter

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Tipps, ums sich und sein Facebook-Profil vor Betrug zu schützen

1. Freundesliste verstecken
Keiner muss jemals sehen, mit wem man eventuell auf Facebook befreundet ist. So kann auch kein anderer von „außen“ die eigenen Facebook-Freunde anschreiben.

2. Seine Privatsphäre schützen
Mitunter muss man öffentlich posten, >natürlich. Damit macht man sich jedoch angreifbar. Wenn möglich, sollten die eigenen Beiträge nicht öffentlich, sondern nur für Freunde sichtbar sein, auch nicht für Freunde von Freunden. Das gilt auch für das Profilbild. Im Einzelfall kann man das gerne pro Beitrag auch ändern, also individuell bestimmen, welcher Beitrag mit Freunden, welcher mit „Freunden von Freunden“ und welcher öffentlich geteilt werden soll. Verzichten Sie darauf, im privaten Profil Ihre E-Mail-Adresse, Ihre Telefonnummer oder gar Ihre Bank-Verbindung bekannt oder über eine persönliche Nachricht weiterzugeben.

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Tipps, ums sich und sein Facebook-Profil vor Betrug zu schützen

1. Freundesliste verstecken
Keiner muss sehen, mit wem man eventuell auf Facebook befreundet ist. So kann kein anderer von „außen“ die eigenen Facebook-Freunde anschreiben.

2. Seine Privatsphäre schützen
Mitunter muss man öffentlich posten, natürlich. Damit macht man sich jedoch angreifbar. Wenn möglich, sollten die eigenen Beiträge nicht öffentlich, sondern nur für Freunde sichtbar sein, auch nicht für Freunde von Freunden. Das gilt auch für das Profilbild. Im Einzelfall kann man das gerne pro Beitrag auch ändern, also individuell bestimmen, welcher Beitrag mit Freunden, welcher mit „Freunden von Freunden“ und welcher öffentlich geteilt werden soll. Verzichten Sie darauf, im privaten Profil Ihre E-Mail-Adresse, Ihre Telefonnummer oder gar Ihre Bank-Verbindung bekannt oder über eine persönliche Nachricht weiterzugeben.

Nicht jedes dieser Wörter muss gestrichen werden. Überlege: Welches Füllwort ist überflüssig? Und welches soll etwas bewirken? So erzeugt „jedoch“ im zweiten Satz bewusst einen Gegensatz.

Was ist Dein Ziel?

Fessle Deinen Leser mit Deinem Text so, dass er zu lesen beginnt und nicht mehr aufhört. Das gilt für auch für kurze Artikel und Beschreibungen. Hingucken, anfangen zu lesen, hängen bleiben, bis zum Ende lesen. Zufrieden sein. Wie bei einem guten Essen. Damit dem Gast das Mahl schmeckt, er das Gericht bis zum letzten Bissen isst und genießt. Und er glücklich und gesättigt ist.

Du möchtest meine Unterstützung bei Deinen Texten?

Ruf an +49 5223 – 654131 oder schreibe mir hier. Also dort. Also hier anklicken und dort absenden.

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