Kennst Du schon Peter Claus Lamprecht?

Peter Claus Lamprecht1. Was genau machst Du?

Ich mache was mit Wirkung: Ich entwickle exzellente Präsentationen, die das Publikum begeistern, tief bewegen und die Zuschauer in ihrem Denken und Handeln verändern. Wenn mein Kunde seine Präsentationsziele erreicht und die Präsentation das bewirkt hat, was er wollte – dann bin ich glücklich.

2. Für wen ist das interessant, was Du anbietest? Wer sollte bei Dir um Dein Produkt/Deine Dienstleistung anfragen?

Wer mit seiner nächsten Präsentation etwas ganz Bestimmtes erreichen will, braucht mich. Das kann ein Pitch sein oder ein Verkaufsgespräch. Oder es kommen Menschen zu mir, die demnächst das erste Mal in einem unbekannten Umfeld oder vor besonders wichtigen Zuschauern präsentieren werden. Sie ahnen: Die normalen Skills reichen nicht. Sie haben nur einen Versuch. Und der muss sitzen.

3. Hast Du Dich in Deinem Job auf etwas spezialisiert? Wo liegt Deine ganz besondere Leidenschaft?

Beratung und Design. Davon bin ich irgendwie abhängig. Ich liebe dieses Glücksgefühl, wenn ich genau den Rat geben konnte, der meinen Kunden zum Erfolg führt. Und mein Grinsen lässt jedes Honigkuchenpferd verblassen, wenn ich treffsicher vorhergesehen hatte, wie eine bestimmte Aktion oder ein besonderes Bild in der Präsentation auf das Publikum wirkt.

Meine Präsentationsberatung ist die Essenz aus 30 Jahren Erfahrung. Ich kann mich gut in das jeweilige Publikum hineinversetzen und die Präsentation dann so aufbauen, dass sie im Sinne des Kunden gut funktioniert. Wer eine einfache Starthilfe braucht, bucht mich als Sparringspartner. Auch das Präsentationsdesign hat sich über Jahre entwickelt. Dass es vor allem ums Weglassen geht, um deutliche Kontraste und um eine gehirn-gerechte Darstellung, klingt fast schon banal. Die Kunst des Präsentationsdesigners besteht darin, die Präsentierenden dazu zu bringen, ihr Thema unterhaltsam und verständlich rüberzubringen.

4. Auf welcher(n) Internetseite(n) kann man mehr über Dich und Deine Dienstleistungen/Produkte erfahren? Wie kann man Dich erreichen/ansprechen?

5. Arbeitest Du in einer Agentur oder alleine? Weshalb hast Du Dich für diese Arbeitsweise entschieden? Was magst Du besonders daran?

Alleine. Seit 1986. Es gab und gibt zwar immer wieder Kooperationen, jedoch liegt mir das Einzelunternehmertum einfach. Und ich habe gelernt: Als Berater und Kreativer in Personalunion bin ich inkompatibel zu klassischen (Werbe-)Agenturen.

6. Zu den wichtigen Dingen im Leben: Was liebst Du am und im Leben? Leckeres Essen, faszinierende Reisen, spannende Bücher? Was ist Deine Schuhgröße und worüber freust Du Dich, womit kann man Dir eine Freude machen?

Ich liebe Hamburg und meine Familie. Als spätgezündeter Vater frage ich mich heute, warum ich nicht schon früher eine gegründet habe. Denn es ist einfach großartig, miterleben und begleiten zu dürfen, wie der Junge groß wird. Kochen kann ich nicht. Deswegen gehe ich gern essen. Tendenz asiatisch, mediterran oder deftig deutsch. Dazu einen Shiraz bzw. Syrah, ein Craft Beer oder einen Gin aus Eckernförde. Nach erfolgreicher Entfernung eines Grauen Stars lese ich wieder mehr (es war zu anstrengend geworden, vorm Einschlafen noch zu lesen). Aktuell „Profit First“ von Mike Michalowicz und „Der goldene Handschuh“ von Heinz Strunk. Schuhgröße 47. Freude macht mir eine Verabredung zum Mittagessen.

7. Welche drei Tipps hast Du in Deinem Bereich für meine Leser?

Tipp 1: Nimm Dir richtig viel Zeit für die Vorbereitung Deiner Präsentation. Je wichtiger der Pitch oder die Präsentation ist, desto mehr. Eine Faustregel ist der Faktor 90. Plane also brutto 90 Stunden für einen einstündigen Vortrag ein. Oder 180 Minuten für Dein zweiminütiges Intro. Die Vorbereitungszeit schließt das Sammeln erster Ideen, das Nachdenken und Verwerfen, das Texten und Gestalten und vor allem das Üben und Proben mit ein.

Tipp 2: Fange die Vorbereitung analog an. Damit meine ich, Präsentationsprogramme wie PowerPoint, Keynote oder Prezi zunächst ausgeschaltet zu lassen. Arbeite stattdessen mit Notizen oder einfachen Skizzen. Erst, wenn Dein Konzept und die Struktur stehen, startest Du die Umsetzung. Dieses Vorgehen ist eine gehirn-gerechte Arbeitsweise, fördert Deine Kreativität und verhindert das ewige Wiederkäuen von altem Material. Außerdem wirst Du insgesamt schneller sein.

Tipp 3: Stelle Dir zu Beginn Deiner Vorbereitung drei Fragen:

  1. Wer ist Dein Publikum?
  2. Was sind Thema und Ziel der Präsentation?
  3. Was ist der Nutzen für die Zuschauer?

Die Antworten auf diese drei Fragen weisen Dir den Weg durch den weiteren Vorbereitungsprozess.